Verkehrsprojekte in Schwaben

Diesel-Krise: Wer die Gelackmeierten der Lösung sind

Kommentar: Kein gutes Ergebnis beim Diesel-Gipfel. Die Fahrer älterer Selbstzünder bleiben auf ihrem Wertverlust sitzen.

Was hat das Maßnahmen-Paket der Bundesregierung für die Fahrer älterer Diesel in der Region Bayerisch-Schwaben gebracht? Sehr wenig.

Nur München-Pendler bekommen eine Prämie, wenn sie bereit wären, sich für viel Geld ein sauberes Auto zu kaufen. Wer nicht zwingend in die bayerische „Intensiv-Stadt” mit der schmutzigen Luft fahren muss, bleibt auf seinem Wertverlust sitzen.

Diesel-Gipfel: Autobesitzer bleiben die Gelackmeierten

Den haben Volkswagen und Audi mit ihren Diesel-Betrügereien verschuldet. Jetzt kommen die Auto-Konzerne mit dieser Lösung billig davon. Der Diesel-Fahrer, der in dem guten Glauben ein Auto kaufte, ein sparsames, umweltfreundliches Fahrzeug zu besitzen, bleibt der Gelackmeierte. Er kann seinen Selbstzünder mit Verlust verkaufen oder fahren, bis er auseinanderfällt.

Und die umstrittene technische Nachrüstung? Die Bundesregierung „erwartet”, dass die Hersteller die gesamten Kosten übernehmen. Doch die Auto-Konzerne denken bislang gar nicht daran. Wenn diese Lösung alles ist, wozu die Bundesregierung nach wochenlangen Beratungen und tagelangen, intensiven Verhandlungen fähig ist, dann ist das ein lausiges Ergebnis.